Andreas Hammer

Tradierung und Transformation

Mythische Erzählelemente im "Tristan" Gottfrieds von Straßburg und im "Iwein" Hartmanns von Aue
Andreas Hammer

Tradierung und Transformation

Mythische Erzählelemente im "Tristan" Gottfrieds von Straßburg und im "Iwein" Hartmanns von Aue

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Entgegen der Vorstellung eines ,aufgeklärten‘ Mittelalters spielte der Mythos in der mittelalterlichen Literatur nach wie vor eine weitreichende Rolle: Das Mythische wird oftmals nicht ausgegrenzt, sondern bleibt ein – allerdings impliziter – Bestandteil der Erzählwelt. Anliegen der Arbeit ist es, Erzählstrukturen und -elemente des Mythos in mittelhochdeutschen Texten anhand zweier prominenter Erzählungen herauszuarbeiten.

Der Autor entwickelt aus der Zusammenführung verschiedener Mythos-Theorien ein produktives Instrumentarium für die Textanalyse und zeigt in mehreren Passagen von Gottfrieds Tristan und Hartmanns Iwein die Wirksamkeit mythischer Narrativität auf. Bei Gottfried liegt der Schwerpunkt auf der ,Minnegrotten-Episode‘, bei Hartmann steht die ,Brunnenaventiure‘ im Vordergrund.

"... hält man mit seiner anregenden Studie den gelungenen Versuch in Händen, Narratologie und neuere Mythostheorien für die Analyse von Erzähltexten fruchtbar zu machen."

Sonja Glauch, Erlangen, Das Mittelalter 15 (2010)

Andreas Hammer


ISBN 978-3-7776-1508-0
Medientyp Buch - Kartoniert
Copyrightjahr 2007
Umfang 298 Seiten
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch