Nibelungenlied und Klage

Redaktion I

Nibelungenlied und Klage

Redaktion I

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Trotz ihres eigenständigen Charakters stand Redaktion I stets im Schatten der ›Großen Drei‹: Allenfalls als Zulieferer von Lesarten für die kritischen Ausgaben nach A, B und C oder als Variablen in diversen Stammbäumen wurden deren Handschriften in der Forschung wahrgenommen. Dabei nimmt I eine zentrale Stellung zwischen nôt- und liet-Fassung ein und beeinflusste auch nachhaltig die Ausformung der Nebenredaktionen des ›Nibelungenlieds‹.

 Diese Ausgabe bringt erstmals den vollständigen Text von ›Nibelungenlied‹ und ›Klage‹ nach Handschrift I (SB Berlin. Ms. germ. fol. 474) und präsentiert die Bruchstücke der recht eigenständigen Schwesterhandschrift l (UB Basel. Mscr. N I 1 Nr. 99a) in synoptischer Anordnung. Ergänzt wird diese leicht normalisierte Ausgabe um die abweichenden Lesarten und das Zusatzmaterial der Fragmente K, Q, W und Y, lässt die textkritisch wertlose Abschrift h jedoch beiseite.

"Eine wichtige Lücke schließt jetzt die Edition von Kofler.Die sehr sorgfältig und übersichtlich gearbeitete Edition ist ein wichtiger Beitrag zur Überlieferungsgeschichte der beiden zusammengehörigen Werke."

Ulrich Müller, Salzburg, Germanistik 2011 - Band 52 - Heft 1-2

"Es ist dieser Ausgabe daher vor allem zu wünschen , dass sie, ... , Nachfolger findet."

Prof. Dr. Hermann Reichert, Universität Wien, Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Germansitik, Universitätsring 1, 1010 Wien, Österreich, ZfdA Band 141 - Heft 4 - 2012 / Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur

" ... sehr zu begrüßen, dass durch Koflers Edition eine weitere Redaktion des 'Nibelungenliedes' und der 'Klage' zugänglich und damit die Vielfalt der mittelalterlichen Textpublikation genauer einsehbar ist."

Prof. Dr. Ursula Schulze, Berlin, Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (PBB) Heft 4 (2013)

"So wird ein Traum Jacob Grimms (1785-1863), den er 1815 in den 'Altdeutschen Wäldern' formulierte (Bd. II, S. 160 f.), um ein weiteres real, nämlich dass alle eigentümlichen Handschriften mit anderen unvermischt gedruckt erscheinen sollten. Walter Koflers Editionsweise der Redaktion I vermischt die Handschriftentexte nicht, sondern stellt sie in idealer Weise nebeneinander."

Ute Obhof, Zeitschrift für die Geschichte des Oberreins, Band 161 (Neue Folge 122) 2013

Walter Kofler


Walter Kofler, geb. 1961, Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Salzburg, Promotion 1993, tätig als Journalist und Öffentlichkeitsarbeiter. Forschungsschwerpunkt: Mittelhochdeutsche Spielmanns- und Heldendichtung (besonders Heldenbücher, Nibelungenlied, Orendel, Ortnit und Wolfdietrich).
ISBN 978-3-7776-2145-6
Medientyp Buch - Gebunden
Auflage 1.
Copyrightjahr 2011
Umfang 344 Seiten
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch