Wir bleiben!

Warum sich Frauen nicht aus der katholischen Kirche vertreiben lassen | 17 prominente Frauen erzählen ehrlich ihre Kritik an der katholischen Kirche

Wir bleiben!

Warum sich Frauen nicht aus der katholischen Kirche vertreiben lassen | 17 prominente Frauen erzählen ehrlich ihre Kritik an der katholischen Kirche

19,90 €*

Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten

Aktuell können Bestellungen leider nur nach Deutschland geliefert werden. Falls Sie eine Lieferung außerhalb Deutschlands wünschen, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular für eine Anfrage.

lieferbar, sofort per Download

Kirchenkritik – Ja! Austreten – Nein!

17 prominente katholische Frauen erzählen ehrlich und unerschrocken ihre Kritik an der katholischen Kirche und wieso sie trotzdem bleiben.

Ist die katholische Kirche noch zu retten? Massenhaft sind die Austritte, die Gründe sind bekannt. Und dennoch! Engagierte Katholikinnen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft halten dagegen. Sie erzählen, wie sie trotz ihrer Enttäuschungen, ja ihres Zorns, in innerer Freiheit und aufrechtem Gang ihren Weg in der Kirche finden.

Es sind ermutigende Beispiele entschieden kritischer Frauen, die sich behaupten – und bleiben: »Es braucht gerade jetzt Frauen – und Männer –, die sich selbstbewusst bekennen« (Monika Grütters). Nicht aus Nostalgie und diffusem Weihrauchgefühl, sondern überzeugt, weil ihnen der Glaube viel bedeutet.

  • Für alle die wissen wollen, was Frauen über die katholische Kirche wirklich denken
  • Austreten oder Bleiben? Die Autorinnen erzählen, warum sie trotz allem bleiben und die Zukunft der Kirche mitbestimmen
  • 17 Frauen, die Kirche neu denken: Mit Beiträgen von Politikerinnen Ulrike Böhmer und Gesine Schwan, Schriftstellerinnen Nora Gomringer und Felicitas Hoppe, Influencerin Claudia Danzer von Mein Gott diskriminiert nicht, u.v.m.

Der Synodale Weg und Maria 2.0. kämpfen für die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle, die Zulassung von Frauen als Priesterinnen, Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare, Frauenquoten und mehr. Zurecht, finden die Autorinnen dieses Buchs. Doch sie entscheiden sich gegen den Kirchenaustritt, weil es auch ihre Kirche ist und sie für eine gleichberechtigte Gemeinschaft im Christentum kämpfen – auch das ist Feminismus.

»Wenn unsere katholische Kirche sich nicht öffnet, sich nicht modernisiert, wird sie große Probleme bekommen. Und sie wird einen großen Teil der jungen Generation verlieren. « (Kathrin Budde)

»Nach der Erstkommunion durften meine Brüder Ministranten werden. Ich nicht. Das habe ich nicht verstanden. Es hieß damals zur Begründung: Du bist ‚bloß‘ ein Mädchen. Aber: Warum bin ich ‚bloß‘? Innerlich rebellierte ich dagegen. Die Kirche versuchte mich klein zu machen. « (Gerlinde Kretschmann)

"Zolls Sammelband ist eine kurzweilige Einladung, über den Zustand von Kirche und Gesellschaft nachzudenken – und über die eigene Geschichte inner- oder außerhalb der Kirche."

Anna-Lena Ripperger, FAZ

„Ein Buch, das Mut macht – gerade auch jenen, die sich häufiger unter hämischen Kommentaren ihrer Umwelt dafür rechtfertigen müssen, warum sie denn immer noch „bei dem Laden" sind."

Johannes Loy, Westfälische Nachrichten

„In einer Zeit, in der Austreten so nahe liegt, auch Mode geworden ist, ist es […] eine Herausforderung, über alternative Wege zu schreiben. Auch die Autorinnen sind natürlich voller Zorn über das Versagen von Generationen von Bischöfen. Doch sie haben einen anderen Grundtenor. Sie sagen: Wir sind katholisch, wir bleiben katholisch."

Elisabeth Zoll im Interview mit Tobias Fricke, Domradio.de

„Missbrauchs- und Finanzskandale, die Erstarrung der Institution, die chronische Benachteiligung von Frauen – all das sind Steine des Anstoßes, welche die befreiende Botschaft des Evangeliums verdunkeln. Für mich persönlich ist es aber immer auch eine Frage, lass ich mir von diesen Widrigkeiten […] meine Glaubensheimat nehmen. Und meine Antwort ist: Nein."

Elisabeth Zoll im Interview mit Ein_Blick, Kirchenzeitung Diözese Linz

"Insgesamt ist das Buch wegen der übersichtlichen Texte kurzweilig, interessant, auch flüssig geschrieben und daher lesenswert."

Norbert Schäfer, PRO
Elisabeth Zoll

Elisabeth Zoll


Elisabeth Zoll, 1963 geboren, ist Journalistin bei der Südwest Presse Ulm und dort unter anderem für Fragen der Religionen zuständig. Sie hat Politik, Volkswirtschaft und Germanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München studiert und engagiert sich als Vorsitzende für die Stiftung Erinnerung Ulm.
ISBN 978-3-7776-3199-8
Medientyp E-Book - PDF
Auflage 1.
Copyrightjahr 2023
Sprache Deutsch
Kopierschutz mit digitalem Wasserzeichen

Empfehlungen für Sie