
Ostwald, Wilhelm
Lebenslinien - Eine Selbstbiographie
Nach der Ausgabe von 1926/27
Abhandlungen der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse
Band 61
ISBN 978-3-7776-1276-8
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Abstract
Wilhelm Ostwalds Autobiographie "Lebenslinien", erschienen 1926/27 in drei Bänden im Verlag Velhagen und Klasing, ist heute nur in wenigen Bibliotheken komplett erhalten. Im Jahr 2003, zum 150sten Geburtstag des 1932 verstorbenen Nobelpreisträgers für Chemie (1909), veranstaltet die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig diese kommentierte Neuauflage, unter Verwendung der von Ostwald noch selbst vorgenommenen Korrekturen.Ostwalds Arbeiten haben außer in der Chemie auch in vielen anderen Wissenschaftszweigen Spuren hinterlassen. Darüber hinaus malte er und entwickelte eine eigene Theorie über die Schönheit. Diese Vielseitigkeit hatte dabei durchaus ihren Preis, wie sich an den vielfältigen Etiketten ablesen läßt, die Mitstreiter und Gegner mit seinem Namen verbanden: "Vater der physikalischen Chemie", "roter Geheimrat", "Zerstörer der Farbunschuld", "führender Farbpionier Europas", "energetischer Idealist und Wirrkopf", "Monistenpapst", "Metaphilosoph der zweiten industriellen Revolution", "Wiederbegründer der Naturphilosophie", um nur einige zu nennen.
Ostwald hat das nicht beeinflußt. "Es gibt nichts Sinnloseres und Ermüdenderes als die Betrachtung von Dingen, an die man keine Fragen zu stellen hat", war einer seiner Grundsätze.
Wie Ostwald sich selbst sah und welche Ziele er verfolgte, wird am deutlichsten in seiner Selbstbiografie "Lebenslinien". Sie enthält neben der Selbstdarstellung umfangreiches Material zur Wissen- schaft und zur deutschen und internationalen Kultur so- wie zu deren Repräsentanten an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert und ist damit für wissenschafts- und kulturgeschichtlich Interessierte ein inhaltsreicher Lesestoff.
Unter Mitwirkung von:
- Karl Hansel (Bearb.)
2003.
XII, 626 S., 48 s/w Abb.
Gebunden
S. Hirzel Verlag
- Zeichen, Bilder, Modelle. Ästethische Betrachtungen in Kunst und Naturwissenschaft (Band 65, Heft 1)
- Wenn die Chemie stimmt...... (Band 65, Heft 2)
- Endokrinologie IV (Band 65, Heft 3)
- Wasserqualität in Standgewässern Sachsens (Band 65/4)
- Verlagerung, Verdünnung und Austrag von schwermetallbelasteten Flusssedimenten im Einzugsgebiet der Saale (Band 64, Heft 1)
- Carl Christian Bruhns (Band 64, Heft 2)
- Angewandte Analysis in Leipzig von 1922 bis 1985. In memoriam Herbert Beckert (Band 64, Heft 3)
- Endokrinologie III (Band 64, Heft 4)
- Cricetinae (Band 64, Heft 5)
- Wissenschaft und Werte im gesellschaftlichen Kontext (Band 64, Heft 6)
- Zu den Wechselbeziehungen zwischen Mathematik und Physik an der Universität Leipzig in der Zeit von 1830 bis 1904/05 (Band 63, Heft 1)
- Endokrinologie II (Band 63, Heft 2)
- Geschichte der Zoologie und der Zoologischen Sammlung an der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg von 1769 bis 1990 (Band 63, Heft 3)
- J. C. Poggendorff - Werk und Leben. (Band 63, Heft 4)
- Elektrochemie im 21. Jahrhundert (Band 63, Heft 5)
- Werner Heisenberg 1901-1976 (Band 62)
- Lebenslinien - Eine Selbstbiographie (Band 61)
- Endokrinologie (Band 60, Heft 1)
- Naturverständnis und Ökologie in Indien (Band 60, Heft 2)
- Moritz Wilhelm Drobisch anlässlich seines 200. Geburtstages (Band 60, Heft 3)
- Für wie wahr dürfen wir unsere Wahrnehmungen nehmen? (Band 60, Heft 4)
- Naturverständnis und Ökologie in Indien (Band 60, Heft 2)
- Beiträge zur Landschaftsanalyse und Landschaftsdiagnose (Band 59, Heft 1)
- Landschaft - Theorie, Praxis und Planung (Band 59, Heft 2)
- Umwelt und Mensch - Langzeitwirkungen und Schlußfolgerungen für die Zukunft (Band 59, Heft 5)
- Zur Erkenntnis des Unendlichen (Band 59, Heft 3)
- Der Bitterfelder Muldestausee als Schadstoffsenke (Band 59, Heft 4)
- Geogene Schwermetallgehalte in Auensedimenten und -böden des Einzugsgebietes der Saale (Band 59, Heft 6)