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Junghans, Helmar

Martin Luther und die Rhetorik

Sitzungsberichte der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Philologisch-historische Klasse
Band 136, Heft 2

1998.
ISBN 978-3-7776-0881-5

Kurztext

Erwächst beeindruckende, wirkungsvolle Rede aus Begabung oder aus Bildung? Ist sie ein Erzeugnis der Natur oder der Kunst? Diese Frage mag abwegig erscheinen. Sie ist aber in der abendländischen Kultur diskutiert und bis in unsere Zeit hinein beantwortet worden, manchmal bewußt, manchmal unbewußt.
Angesichts einer so rhetorikfeindlichen Einstellung zu Luthers Zeit kann die Frage nach der Rhetorik bei Luther kaum aufkimmen, höchstens abgewiesen werden. Es muß aber gefragt werden, ob mit einer Auffassung von Rhetorik, die im gegensatz zu der des 16. Jahrhunderts steht, Luthers Beziehung zur Rhetorik sachgemäß beurteilt werden kann. Daher muß Luther selbst befragt werden, was er über Rhetorik dachte, welchen Gebrauch er davon machte und welche Bedeutung sie für seine Theologie hatte. Aus der Fülle des Materials solen drei rhetorische Themen herausgegriffen werden: Tropen und Figuren, inventio und dispositio sowie der Rhetor. Am Schluß bleibt zu überlegen, ob das an Luther Beobachtet nur für die Lutherforschung von Bedeutung ist.

Aus dem Inhalt:

  • Einleitung
  • Tropen und Figuren
    • Die synekdoche
    • Die repetitio
    • Die apostrophe
  • Inventio und dispositio
    • Das exordium
    • Die peroratio
    • Die Anordnung der Redeteile
  • Der Rhetor
  • Die Folgerungen

27 S.
Kartoniert

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